Seit fast sechs
Jahrzehnten trifft man sich in Laichingen, um die unendlichen
Wiesenflächen der Schwäbischen Alb für das Jagdreiten zu nutzen.
Dank eines Gemeinderatsbeschlusses dürfen die abgeernteten Wiesen
genau dafür genutzt werden, unzählige Möglichkeiten stehen hier für
lange Schleppen zur Verfügung, weshalb im jährlichen Wechsel am
Schafstall oder an der Vereinsanlage Tiefenhöhle geritten wird.
Pünktlich um elf
traf sich die Jagdgesellschaft in diesem Jahr im Reiterstüberl des
Reitvereins, um dort mit einer deftigen Brotzeit in den Tag zu
starten.
Die Bläsergruppe
Rallye Württemberg leitete schließlich den offiziellen Teil ein.
Toni begrüßte die Gäste und dankte Moni Schneider für ihren
unermüdlichen Einsatz, mit dem sie mit Ihrer Familie und dem Team
des RFV Laichingen Jahr für Jahr diesen wunderbaren Jagdtag auf die
Beine gestellt hat. Auch Chiara Hezler, 1. Vorsitzende des Vereins,
überreichte Blumen als Dankeschön an Moni und ein Wurstpaket an Pit,
ebenfalls eine große Stütze bei der Vorbereitung und beim Ablauf der
Jagd.
Ohne
Jagdherrschaft findet natürlich auch keine Jagd statt, in diesem
Jahr danken wir an dieser Stelle Dr. Carolin Raffelsbauer und Dr.
Gregor Nietgen, die zu diesem Tag geladen hatten.
Nachdem Toni
alle mit dem Jagdruf eingestimmt hatte, ertönte die Meutefanfare und
man brach auf zum Satteln.
Acht wunderbare
Schleppen durften durch die gigantische Landschaft mit perfekten
Bodenbedingungen geritten werden. Tonis Aussage „Die Freiheit im
Galopp genießen“ bekommt hier eine ganz besondere Aussagekraft! Auch
die 15,5 Koppeln Foxhounds nutzten die frisch gemähten Wiesen und
zeigten beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit sie mit ihren
vorzüglichen Nasen die gelegte Fährte ausarbeiten können. Mit
eindrucksvollem Geläut jagten sie voran und die Reiter folgten im
schnellen Galopp durch das hügelige Gelände.
Glücklich
kehrten alle zurück zur Reitanlage, wo bereits das traditionelle
Feuer loderte und die wunderbaren Klänge der Jagdhornbläser die
Jagdgesellschaft zum Curée begrüßten.
Nach dem
Versorgen der Hund und Pferde wurden im Reiterstüberl Schnitzel und
Salate serviert und man saß noch lange zusammen, um den schönen Tag
gemeinsam ausklingen zu lassen.
KH



























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