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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Luitpold Prinz  von Bayern

    Jagd in Laichingen am 03.10.26

 

Seit fast sechs Jahrzehnten trifft man sich in Laichingen, um die unendlichen Wiesenflächen der Schwäbischen Alb für das Jagdreiten zu nutzen. Dank eines Gemeinderatsbeschlusses dürfen die abgeernteten Wiesen genau dafür genutzt werden, unzählige Möglichkeiten stehen hier für lange Schleppen zur Verfügung, weshalb im jährlichen Wechsel am Schafstall oder an der Vereinsanlage Tiefenhöhle geritten wird.

Pünktlich um elf traf sich die Jagdgesellschaft in diesem Jahr im Reiterstüberl des Reitvereins, um dort mit einer deftigen Brotzeit in den Tag zu starten.

Die Bläsergruppe Rallye Württemberg leitete schließlich den offiziellen Teil ein. Toni begrüßte die Gäste und dankte Moni Schneider für ihren unermüdlichen Einsatz, mit dem sie mit Ihrer Familie und dem Team des RFV Laichingen Jahr für Jahr diesen wunderbaren Jagdtag auf die Beine gestellt hat. Auch Chiara Hezler, 1. Vorsitzende des Vereins, überreichte Blumen als Dankeschön an Moni und ein Wurstpaket an Pit, ebenfalls eine große Stütze bei der Vorbereitung und beim Ablauf der Jagd.

Ohne Jagdherrschaft findet natürlich auch keine Jagd statt, in diesem Jahr danken wir an dieser Stelle Dr. Carolin Raffelsbauer und Dr. Gregor Nietgen, die zu diesem Tag geladen hatten.

Nachdem Toni alle mit dem Jagdruf eingestimmt hatte, ertönte die Meutefanfare und man brach auf zum Satteln. 

Acht wunderbare Schleppen durften durch die gigantische Landschaft mit perfekten Bodenbedingungen geritten werden. Tonis Aussage „Die Freiheit im Galopp genießen“ bekommt hier eine ganz besondere Aussagekraft! Auch die 15,5 Koppeln Foxhounds nutzten die frisch gemähten Wiesen und zeigten beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit sie mit ihren vorzüglichen Nasen die gelegte Fährte ausarbeiten können. Mit eindrucksvollem Geläut jagten sie voran und die Reiter folgten im schnellen Galopp durch das hügelige Gelände.

Glücklich kehrten alle zurück zur Reitanlage, wo bereits das traditionelle Feuer loderte und die wunderbaren Klänge der Jagdhornbläser die Jagdgesellschaft zum Curée begrüßten.

Nach dem Versorgen der Hund und Pferde wurden im Reiterstüberl Schnitzel und Salate serviert und man saß noch lange zusammen, um den schönen Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

KH