Schleppjagd auf
Harburg, am 24. Oktober 2026
Bereits zum 27. Male
in Folge, seit 1999 ist unser Schleppjagdverein mit seiner Meute auf
Schloss Harburg Gast zu seiner Schleppjagd.
Bereits seit meiner
Kindheit war mir die Harburg ein Begriff und ein wiederkehrendes
Ausflugsziel. Über unsere Meute Präsentationen beim traditionellen
Nördlinger Scharlachrennen kam der Kontakt mit dem Fürstlichen Hause
„ Oettingen - Wallerstein „ zu Stande. Dann dauerte es nicht mehr
lange bis das Fürstenhaus und die Stadt Harburg meine Idee der
Schleppjagd gut fanden und uns die Burg und das Gelände für unsere
Schleppjagd öffneten. Seit dieser Zeit gehört dieser
Veranstaltungsort zum festen Termin in unserem Herbstjagd Kalender.
Neben der „
Burgstiftung“ und der Stadt Harburg können wir auch auf eine
langjährige u. freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Harburger
Landwirten und den Förstern u. Jägern der Fürstlichen Wälder zurück
blicken.
So eine
Partnerschaft erleichtert die Streckenwahl und den Aufbau der
Jagdhindernisse. Nicht zu vergessen, immer das freundliche
Willkommen bei den Wirtsleuten der Burgschenke.
Nach dem Eintrag ins
Jagdbuch und dem Jagdfrühstück traf man sich zum Stelldichein
pünktlich um 13.00 Uhr im Burghof. Die jungen Bläser der Trompes de
Baviere stimmten uns mit Ihren Signalen auf den bevorstehenden
Jagdritt ein. Neben den Begrüßungsworten unserer Jagdherrschaft
Kathrin Haselbauer und Hermann Macher, sowie unseres Präsidenten,
sprach Schirmherr und Bürgermeister Christof Schmidt Grußworte an
die Jagdherrschaft und dankte unserem SvB für unser Kommen nach
Harburg. Kilian Kratzer der „ Hausherr“ auf der Burg begrüßte uns
Reiter und sprach den Dank für die fast 30jährige Partnerschaft der
Burgstiftung aus.
Mit unserem Jagdruf
und den Klängen der Jagdhörner reihte sich das Jagdfeld hinter der
Equipage ein und ritt zum Anlegeplatz der 1. Schleppe. Diese
erforderte geländesichere Pferde um im hügeligen Gelände der Meute
zu folgen. Trotz extrem starken Windes lief unsere Meute mit
kräftigem Geläut Spur treu Schleppe für Schleppe. Die Reiter folgten
im flotten Galopp über die massiven und einladenden und breiten
Hindernisse, welche gut in das natürliche Gelände eingebaut wurden.
Mittagsrast war
traditionell auf einer Waldwiese bei Eisbrunn. Dort versorgten
unsere fleißigen Helfer die Reiter mit Getränken und einer kleinen
Brotzeit. Weiter ging es durch den fürstlichen Hochwald, hinab ins
Tal, währen die Zuschauer auf einer passenden Höhe die Schleppe über
Wiesen bis in die hochgelegene Wacholderheide beobachten konnten.
Durch herbstliche
Wälder und die Typische Rieslandschaft, welche durch einen
Meteoriten Einschlag vor tausenden von Jahren diese Landschaft, so
einmalig geprägt hat.
Jetzt ging es mit
den höchsten Punkt der Jagdstrecke dort musste das Jagdfeld über
einige Terrassen das Plato erreichen wo mit Blick auf die entfernte
Burg die letzten Sprünge Reiter und Pferde gefordert haben. Aus
vielen Kehlen erklang der Halali Ruf und unsere fleißigen Bläser
stießen nochmals kräftig ins Horn. Es war schön zu beobachten, wie
unser Jagdfeld über die Hügellandschaft zurück auf die Harburg
ritten, wo das offizielle Jagd Ende mit Curee und Bruchverteilung
zelebriert wurde.
Nach dem versorgen von Meute und Pferden am Parkplatz, überraschte
uns der Jagdherr und sein Helferteam mit einem gigantischen Buffet,
welches keinen Wunsch offenließ. Dies erforderte einen weiteren
„Kraftakt“ für Reiter und Begleiter, schließlich sollte ja so viel
wie möglich aufgegessen werden, damit wir zur nächsten Jagd, wieder
schönes Wetter haben.
TW
Herrliche Bilder zur Jagd findet man
bei Verena Dechant
Schleppjagden 2026 von Verena Dechant Fotografie













































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