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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Luitpold Prinz  von Bayern

    Schleppjagdtraining 3. Gruppe 5. Tag Abschlussjagd

Sissi hatte mit ihrem Team bereits am Abend die Strecke für die Abschlussjagd besprochen, aber die landwirtschaftlichen Arbeiten machten morgens doch noch einen Strich durch die Planung. Also kreisten Sissi und Kathrin nochmals durch’s Gelände, um einen Plan B zu erstellen, während Nancy und Anja die Wasserstellen für die Hunde auffüllten und die Schilder aufstellten.

Nachdem ein grober Plan mit einigem Spielraum für Improvisationen geschmiedet war, machten sich alle hübsch und trafen sich mit den Teilnehmern zum Sektempfang. Auch ein paar Gäste waren dazu gekommen, um den Jagdtag mit uns zu erleben.

Besonders freute uns der Besuch von Jutta mit ihrer Tochter, die unser Motto „Jagdreiten verbindet“ zu uns gebracht hat, obwohl sie selbst bis vor kurzem nicht wusste, was Jagdreiten überhaupt ist. So lieh sie spontan der Tochter einer Einstellerin ihr Pferd, damit sie zum Schleppjagdtraining fahren konnte, da diese das eigene Pferd am Morgen der Anreise mit einem dicken Fuss aus der Box holten. Und „Rocky“ überraschte alle, er fand im Jagdreitens offenbar seine Berufung und machte seine Reiterin Lotti mehr als glücklich!

Nachdem Toni sein Resümee über den Kurs und Sissi eine paar Worte über die Strecke und unseren Jagdherren verloren hatten, begrüßte auch Horst seine Jagdgesellschaft. Seit 22 Jahren SvB-Mitglied und als fleißiger Jagdreiter konnte er ein paar Tipps an die teilweise noch unerfahrenen Kurskollegen weitergeben. Wie er selbst mit einem Augenzwickern betonte, sollte niemand seine Fehler nachmachen.

Und wie auch bei einer richtigen Jagd stimmte Toni schließlich die Gesellschaft mit dem Jagdruf ein, bevor es zum Gruppenfoto und anschließend zum Satteln ging.

Um dem pendelnden Güllewagen nicht zu begegnen, wurde nach der Aufstellung zügig losgeritten. Während Sissi mit dem Jagdfeld zum Warming up ritt, legte Kathrin bereits die erste Schleppe über die Baumstammwiese zum Bankerl, mit einem kleinen Umweg für die Hunde, damit sie möglichst kurz auf der Pendelstrecke liefen. Trotz aller Voraussicht kreuzte der Bulldog dennoch die Schleppe, aber die Hunde ließen sich nicht verleiten, sie trotzten den dicker Staubwolken und dem verzogenem Scent und arbeiteten spurtreu und mit unglaublichem Geläut die Strecke aus. Da hatten sie sich die Pause im Schatten am Wasser mehr als verdient.

Als das Pack erfrischt war, ging es weiter durch den Springgarten über die Pfarr- auf die Gemeindewiese und schließlich zurück wieder über die Baumstammwiese zum Stallzelt. Da die Güllefahrer aus Rücksicht auf uns nicht mehr über den kürzeren Feldweg pendelten, beließen wir es bei drei Schleppen, um den Landwirten den Weg wieder frei zu machen. Eine gute Gelegenheit hier danke zu sagen! Für die Rücksichtnahme beim Fahren, aber auch, dass manch Stoppelfeld extra für uns ein paar Tage länger stehen gelassen wurde!

Nachdem die Hunde im Kennelgelände genossen gemacht wurden und Horst die Brüche verteilt hatte, wurden die Pferde versorgt und man traf sich zu einem letzten gemeinsamen Mittagessen, bevor alle die Heimreise antraten.

Eine kleine, aber sehr feine Truppe, die unterschiedlicher nicht hätte sein können und trotzdem so viel gemeinsam hat, hat sich damit heute verabschiedet. Wir freuen uns sehr darauf, Euch bald wiederzusehen! Und wir freuen uns, dass wir zur Abwechslung mal wieder einen Mann in unserer großen SvB-Familie begrüßen dürfen - herzlich willkommen, lieber Heinrich!