Endlich hatte
das Wetter ein Erbarmen, 10 Liter Regen in der Nacht und deutlich
kühlere Temperaturen sorgten für perfekte Reitbedingungen am
Vormittag. Mit der kompletten Truppe ging es für das Warming up über
eine große Wiese in den Wald, wo unsere Kletterhügel auf uns
warteten.
Das Reiten der
Bodenwellen verlangt von den Reitern eine gewisse Übersicht, damit
sie den besten Weg wählen, schult den ausbalancierten Sitz und das
handunabhängige Reiten. Aber auch die Pferde müssen sich
konzentrieren und die Trittsicherheit wird bei dieser Aufgabe
trainiert. Eine tolle Übungseinheit für alle.
Nach der
Klettertour teilte sich die Gruppe auf der Waldrandpassage, nachdem
dort im Schritt alle Hindernisse besichtigt wurden.
Die
routinierteren Springer blieben mit Kathrin am Waldrand, während die
unerfahreneren mit Sissi auf die Stallzeltwiese wechselte.
Kathrin sprang
mit ihrer Gruppe zunächst alle Hindernisse auf der Waldrandwiese,
machte eine kurze Schrittpause und ritt dann die ganze Tour, wie wir
sie gerne auch bei der Jagd als Schleppe reiten, von Anfang bis Ende
in einem Zug durch, um dann wieder im Schritt auf die Baumstammwiese
zu kommen und dort die breiten Stämme zu springen. Eine zackige
Einheit, die alle zufrieden beendeten.
Bei Sissi wurden
erst die kleineren Sprünge einzeln gesprungen, hier machte Martina
die Tete und die übrigen Teilnehmer folgten ihr. Nachdem die
Einzelsprünge gut klappten, wurden mehrere Sprünge in Folge
angeritten, eine gute Vorübung für das Springen auf der Schleppe,
die alle Pferd-Reiter-Paare problemlos meisterten.
Ein toller
Anblick, wenn wirklich alle Pferde wie an der Schnur gezogen die
Sprünge überwinden und man weitere Fortschritte vom Vortag sehen
konnte.


















 

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