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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Luitpold Prinz  von Bayern

    Schleppjagdtraining 1. Gruppe 4. Tag Nachmittag

 

Nachdem das Reiten mit den Hunden im Appell und auch auf der Schleppe bei allen Teilnehmern gut funktioniert hat, wurde am heutigen Nachmittag der Schwierigkeitsgrad etwas erhöht und auf einer der drei Schleppen, unserer beliebten Waldrandpassage, auch die Sprünge genommen.

Bevor es aber zum Waldrand ging, führte die erste Schleppe im zickzack um Felder und durch unser Maislabyrinth. Eine gute Übung, denn hier ist es wichtig vorausschauend zu reiten, die Pferde rechtzeitig zurück zu nehmen, um sich selbst und auch die Mitreiter in den 90-Grad-Kurven nicht in Bedrängnis zu bringen.

Als zweite Schleppe ging es dann zur Waldrandpassage. Wie bereits am Vormittag in Schönleiten trainiert, schlossen sich die sicheren Springer direkt der Feldführung Anja an, dahinter die Reiter, die nicht alles springen wollten und Andrea führte wieder das nichtspringende Feld an den Hindernissen vorbei. Und wie erwartet klappte das auch bei diesem Ritt wieder hervorragend.

Zur Belohnung gab es dann zum Abschluss noch eine wunderbare Schauschleppe, bei der das Jagdfeld zunächst Kathrin beobachten konnten, die die Schleppe legte, bevor sie Sissi zuschauten, wie sie mit ihrer Equipage die Hunde anlegte. Ein Genuss für Augen und Ohren, wie das Pack trotz des staubigen Bodens mit sagenhaftem Geläut die gelegte Spur ausarbeitete. Besonders die Momente, in denen die Hunde für kurze Momente den Scent aus der Nase verlieren, still werden, suchen und mit lauter Stimme anzeigen, wenn sie wieder die Witterung aufgenommen haben, sorgte für Staunen und auch ein bisschen Gänsehaut.

Erneut konnten wieder viele schöne Erinnerungen mit zum Stallzelt genommen werden, wo bei der Aufstellung des letzten Trainingsrittes die Jagdherrschaft für die Abschlussjagd am nächsten Tag bekannt gegeben wurde. Franz, Karin und Hannah wurden für die weite Anreise aus der Steiermark mit dieser Ehre belohnt und machten sich direkt nach dem Versorgen der Pferde daran, wunderschöne Brüche zu basteln. Zu dritt ging das aber ruckizucki und so konnten sie mit der restlichen Gruppe den letzten Abend beim Oswald in Gundelsdorf in geselliger Runde ausklingen lassen.