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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Luitpold Prinz  von Bayern

  Jagd in Neuburg - Grünau

Traditionelle Hubertusjagd auf Schloss Grünau unter Schirmherrschaft des Hauses Wittelsbach

Der 3. November ist ein besonderer Tag für die Jagdreiterei und so traf man sich am Tag des Heiligen Hubertus bereits zum 30. Mal, um hinter der Meute des Schleppjagdvereins von Bayern durch das wunderschöne Gelände rund um Schloss Grünau zu jagen.

Wie immer gut organisiert vom Reit- und Fahrverein Neuburg, begrüßte man uns schon vor dem Eintritt in den Schlosssaal mit Sekt und netten Worten. Man ließ sich das Weißwurscht-Frühstück schmecken, lauschte den Neuburger Bläsern und dann zunächst der Begrüßung durch Jagdherrn Anton Göbel, der das Mikrofon an Toni weiterreichte.

 

 Toni erzählte einiges zur Geschichte der Jagd rund um das Grünauer Jagdschloss und dass wir nun schon zum 30. Mal die Ehre haben, hier hinter den bayerischen Foxhounds zu reiten. Auch unsere Ehrengäste Matthias Graf von Trautmannsdorf und seiner Gattin, die extra aus Wien angereist waren, wurden begrüßt.

Mit Unterstützung unseres Schirmherrn SKH Prinz Ludwig von Bayern und Graf Trautmannsdorf  als Hauptverwalter der „ Wittelsbacher Ländereien“ wurde die Hubertusjagd vor 30 Jahren in Grünau ins Leben gerufen. Mehr als 20 Jahre vorher war das ehem. Königliche Gestüt Leutstetten  und Prinz Ludwig mit Familie Ausrichter und Jagdherrschaft der weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannten Hubertusjagd.     

Nach dem Satteln und einigen Aufwärmrunden auf dem Schlosswall stellten wir uns auf und wurden von Toni noch einmal mit unserem Jagdruf angefeuert. Ein kurzer Aufgalopp und schon ging es an die erste Schleppe.

Der Verein hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Zwei der altbekannten festen Sprünge waren leider abhandengekommen, weswegen man im Vorfeld der Jagd extra noch Sprungständer und Hopfenmasten

 organisiert hatte, um uns ausreichend jagdliche Hindernisse zu bieten.

Kreuz und quer ging es durch Waldpassagen, über Wiesen und Felder – immer den Hunden nach. Die Hunde liefen toll, nicht einmal verloren sie den Scent aus der Nase. Mit freudigem Geläut stürmten sie voran.

Die Böden waren richtig gut, boten Abwechslung aus weich federnden Waldböden und gut befestigten Feldwegen, sodass die Pferde keine Probleme hatten, der Meute zu folgen. Nach vier wunderbaren Schleppen erreichten wir den Mittagsstop im Gutshof, wo wir mit Getränken und Kuchen versorgt wurden.

So gestärkt ritten wir weiter auf die letzten drei Schleppen. Traditionell wurde zwischendurch auf der Herdwiese noch eine Ehrenrunde gedreht und der Bügeltrunk war auch allen sehr willkommen. Die ganze Jagd immer wieder stimmungsvoll untermalt durch die Klänge der Jagdhörner.

Das Halali fand wie immer vor den Toren des Schlosses statt, wo uns die Presse und Toni schon erwarteten. 

Zum Dank an die Hunde stiegen wir ab. Die Meute erhielt ihr Curée und die Reiter liebevoll gebundene Brüche und Jagdknöpfe.

Zum Ausklang traf man sich nach dem Versorgen der Hunde und Pferde bei Gulaschsuppe und Kuchen wieder im Saal.

Einmal mehr ein toller Jagdtag mit vielen Herausforderungen für Pferd und Reiter. Herzlichen Dank noch einmal an die fleißigen Helferlein und Anton Göbel für die Organisation!

Micky

Kommendes Wochenende geht es direkt weiter auf die vorletzte Jagd der Saison auf Gut Westerhart in Buxheim bei Memmingen. Seid ihr schon angemeldet?

Hier der Links zum Bericht in der Abendschau:

https://facebook.com/BR24/videos/10155630997520336/

Wir habe noch schöne Fotos bei Robert Degmair entdeckt und eingefügt. Im Facebook hat er noch viele tolle Springbilder veröffentlicht.