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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Luitpold Prinz  von Bayern

  Dinkelsbühl

  

26. Sept. 2009    Dinkelsbühler Schleppjagd

 

Die Jagdgemeinschaft L.K.W. Dinkelsbühl und der Jagdherr Dr. med. Gerd-Rüdiger Franke sowie der Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer luden zur Dinkelsbühler Schleppjagd hinter der Meute des Schleppjagdvereins.

 Die Jagdleitung Helmut Lang, Robert Krauß und Erich Winter und eine große Helferschar, besonders auch die fleißigen Damen am Buffett, sorgten dafür, daß alles bestens lief. Ein Getränkeservice nach jedem Run, so etwas hat es noch nirgends gegeben. Bei dem nachsommerlichen Wetter wurde es dankbar angenommen.

Bei angenehmen Temperaturen nahmen wir das Jagdfrühstück im Freien ein. Sektempfang, Weißwurst und Leberkäs, Kuchen und Kaffee, Getränke, alles zur Wahl. Dann der Empfang, den der Oberbürgermeister diesmal im Hof des neurenovierten Hauses der Geschichte gab. Wein wurde kredenzt und wir ließen ihn uns munden.

Auf der Schwedenwiese waren über vierzig Pferde eingetroffen. Nach dem Satteln zogen wir nebenan auf die Inselwiese. Toni Wiedemann und die Jagdveranstalter begrüßten uns herzlich. Nach dem charmant kredenztem Bügeltrunk zogen wir  durch die romantische Altstadt und hinaus vor die Tore von Dinkelsbühl und mit „die Hunde voran, packen wir´s an, Bayern Pack ran“ ging es auf die gut 18 km lange Schleppe.

Die Jagdstrecke war mit viel Liebe und Arbeit neu ausgesucht, die Hindernisse breit und einlandend angelegt. Weite Wiesenflächen breiteten sich vor uns aus in leicht hügeliger Landschaft, begrenzt von Buschreihen und Baumgruppen und  das besondere Schmankerl, durchzogen von gewachsenen Gräben. Ja die Gräben, besonders die überbauten hatten es in sich und so mancher küsste den Boden.

In dieser freien Landschaft war es schön, unsere Foxhoundmeute bei ihrer Arbeit zu beobachten. Sie liefen besonders schnell und geschlossen. Nicht nur die Jagdteilnehmer, sondern auch die Zuschauer, die wieder mit Bussen an die exponierten Stellen gebracht wurden, hatten ihre helle Freude daran.

In der Pause zur Halbzeit gab es wie immer ein großes Buffett mit Kaffee und Kuchen, mit Würsten und Getränken. Es waren auch große Wasserbehälter aufgestellt und die Pferde erlabten sich am kühlen Naß.

Auf all unseren Wegen begleiteten uns die Dinkelsbühler und Ellwanger Jagdhornbläser nicht nur mit den Jagdsignalen, sondern auch mit schönen Weisen. Auch eine Gruppe junger Ellwanger Jagdbläser ließen ihre Hörner erschallen.

www.Reiterliche-Jagdhornblaeser-Dinkelsbühl.de
 

 

So zogen wir glücklich und zufrieden zurück durch die Altstadt, ein Gebäude schöner als das andere, und fanden uns auf der Inselwiese wieder. Toni Wiedemann dankte den Veranstaltern für ihre große Leistung und dem Jagdfeld für den guten Ritt. Die Hunde bekamen ihre Belohnung (Rinderpansen) und  uns erwartete ein reichliches und gut zubereitetes  Jagdessen im Freien bei der Brauereigaststätte „Zum wilden Mann“. Wer nicht „heim“ musste vergnügte sich abends noch ausgiebig bei Musik und Tanz.

Eine Jagd wie im Bilderbuch, wie in alten Zeiten, wo die Natur noch die Hindernisse hergab.

 Horst Fritscher