Die erste Gruppe fand sich pünktlich am Montag, 30.07.07 in Gut Koppenzell ein. Am großen Tisch sitzt man gemeinsam und stellte sich vor. Es war einige erfahrenen Jagdreiter dabei, andere wollten sich das Ganze mal ansehen. Am selben Tisch lauschten die Teilnehmer Roberts Ausführungen wie man sich auf einer Schleppjagd zu verhalten hat und worauf besonders zu achten ist. 
Auch das Outfit wurde genauestens besprochen. Die Demonstration "Plastron binden" führt meistens zu Gelächter. Einige Jagdreiter hatten schon mehrere Kurse besucht und viele Jagden geritten, aber das Plastron binden klappt immer noch nicht. 
Nach dem Nachmittagskaffee und Theorie ging man zum Satteln. Die Pferde sind in bewährter Form im Stadel mit Gitterboxen 
oder im Stallzelt untergebracht. Jeder ist emsig am fertigmachen um ja nicht der letzte zu sein. 
Um den Aufstieg zu erleichtern gibt es eine standfeste Aufsteighilfe. Schließlich stehen noch einige Galopps bevor und da wollen wir keine Kräfte verschwenden. Die Aufstiegshilfe ist aber nicht nur für den Reiter angenehmer, sondern vor allem auch für die Pferde. Kein rutschender Sattel, kein langes zentnerschweres an einer Seite hängen. 
Am letzten Tag traf man sich zu Stelldichein. Eine lustige und harmonische Gruppe freute sich auf die Abschlußjagd. 
Als Jagdherr wurde Karl Waibel ausgemacht. Soverän führte er das Jagdfeld an. Bis leider sein Sattel defekt wurde und er die Jagd vor der letzten Schleppe abbrechen musste. 
Die Teilnehmer genossen den schönen Jagdtag. Leicht neblig, kühles Wetter und feuchte Böden. Optimale Bedingungen für unsere Meute. Sie jagte frisch und schnell. 

Die Begeisterung sieht man ihnen an. Gerne ruft man hier "Hallo". 
Die Waldrandstreifen ließen sich perfekt reiten. 
Diese Gruppe hatte eine Besonderheit. Gleich drei Geburtstage gab es zu feiern. Am 1.8. Dr. Klaus Gröber, am 2.8. Equipagenmitglied Sabine Kreuter und am 2.8. Robert Guggenberger. Man kam aus dem Sekt trinken nicht mehr raus. 
Roberts Geburtstag wurde am Abend, dann schon mit der neuen Gruppe 2 ausgiebig gefeiert. Trotzdem es am späten Nachmittag ausgiebig geregnet hatte, saßen wir im Freien. Josef Kröpfl der Bauer von Koppenzell brachte als Geschenk drei schwedische Holzfackeln mit. Diese wärmten wie ein Lagerfeuer. 
Auch für Musik war gesorgt und so konnte sogar getanzt werden. Paul erfreute die Gäste mit angenehmen Schlagern. 
Der erste Kurs klang damit feierlich aus.
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