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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Prinz Ludwig von Bayern

  Schleppjagd in der Toscana

Am Samstag, 24.03.07   sind wir, Toni, Robert und Sissi gegen 18.00 Uhr in Pisa am Flugplatz gelandet. Dankenswerter Weise  holten uns Sonja und Birgit ab und brachten uns nach Caldana, dem Ort der bevorstehenden Jagdveranstaltung. Auf Einladung der Jagdherrin Dagmar Wald waren wir angereist. Das Jagdwochenende begann mit einem Bläserkonzert in der Kirche von Caldana. Es spielten "Rallye Trompes de Baviere" und das Ensemble Guido Monaco. Wir kamen zu spät. Erst zum Abend im Theater erreichten wir die Gesellschaft. Es gab Parmaschinken, Maultaschen, Bufflon, Salat, Bohnen, Panakotta und viel Rotwein. Wir waren nicht die einzigen Deutschen. Aus der Jagdszene Rheinlandpfalz waren Friedhelm von Marwitz und Sohn angereist.

 

Am Sonntag, 25.03.07 traf man sich um 9.00 Uhr bei Dagmar zum Stelldichein. Um 10.00 Uhr sollte Abritt sein. Das Anwesen liegt auf einem Berg mit weitem Blick über Olivenbäume.

Besonders interessant fanden wir die Schlepptechnik, die in Italien angewandt wird. Ein gebundener Ring aus Stroh wird mit Fuchslosung getränkt und an einem langen Seil hinterher geschleift. Während der Schleppen wickelte sich manchmal das Seil um das Hinterbein des Pferdes was nicht ganz ungefährlich aussah. Etwas mühevoll erschien auch das Tragen der Schleppe während der Schrittphasen.

Nach der ersten Schleppe ritt man zur Kirche um den Segen des Priesters zu empfangen. Robert wurde vom Master Sergio Penner von Sarnthein zum Reiten bei den Hunden eingeladen. Das Pack, 15 Foxhounds und Welsh-Foxhounds waren sehr unterschiedliche Hunde. Sie stammen aus verschiedenen Meuten.  Sie bilden seit ca. 1 1/2 Jahren die Meute der mitteleuropäischen Schleppjagdvereinigung und kommen aus der Gegend um Udine.

Die Bläser unterhielten fleißigst die Zuschauer und Reiter. Hier beim Stop in Cour de Lupo.

 

Nach ca. 5 Schleppen und drei Stunden fand das Halali am Ausgangsort statt. Vier Reiter hatten die Jagd unterbrochen, da sie mit dem Leihpferd Probleme hatten. Alle "Angekommenen" freuten sich dafür umso mehr über das Jagderlebnis. Für uns neu war die Tatsache, das es am Ende der Jagd keine Belohnung für die Hunde (Curree) gab.

Die Jagdherrin Dagmar Wald beendete die Jagd mit einer Ansprache und lud zum ausklang nach Cour de Lupo ein. Treffpunkt 14.00Uhr.

Als alle Pferde versorgt waren trafen nach und nach die Reiter ein und labten sich am Buffett. Das war aber nicht genug. Es wurden noch Lasange, eine Nudelsuppe, Hähnchen mit Reisbrei und ein Topfenstrudel gereicht. Zum ausgiebigen Essen gab's Roten Wein.

Wir genossen den geselligen Nachmittag. Fotograph Rainer Dill war mit dabei gewesen und präsentierte sofort zahlreiche Fotos von der Jagd. Diese kann man auf seiner Homepage besichtigen.