Am Dienstag, 17.07.07 brachen wir in aller Frühe auf um nach Nürnberg zum Flughafen zu fahren und von dort aus mit dem Flugzeug nach Düsseldorf und dann weiter nach London/Stanstand zu fliegen. 
In Düsseldorf trafen schließlich alle zusammen. Mit von der Partie waren, von links Anni Schreiber, Helmut Schreiber, Rainer Grassler, Andreas Kulle, Sabine Kreuter, Birgit Queissner, Toni Wiedemann, Oliver Weiss, Cristina Lenz und Sissi Veit-Wiedemann 
Vom Flughafen Stanstand fuhren wir mit Leihwagen nach Cambridge. Dort besichtigten wir die altehrwürdige Universitätsstadt. Danach setzten wir die Fahrt fort nach Peterbourgh. Wir quartierten uns im Hotel Mariott ein und trafen dort weitere Jagdreiter die ebenfalls der Reise zur Hundeschau gefolgt sind. Die Reise an sich wurde von der Deutschen Schleppjagdvereinigung organisiert und unterstützt.  Petra Schlemm übernahm die Leitung und Organisation für die Deutsche Schleppjagdvereinigung und führte uns am Nachmittag zum ersten Highlight der Reise. Wir besichtigten den Kennel der Fitzwilliam Hunt. Die Kennelanlage liegt in einem ca. 250 ha großen Schlosspark. Der Vizemaster (links) begrüßte uns vor der Anlage. 

Interessant auch die Einzäunung aus Stein. Dahinter ein Weidezaun der in der Mitte eine präparierte Stelle hat und dort als Sprung umfunktioniert wurden. 
Die Kennels aus Stein und Eisenstäben. 
Die Hunde sehr kräftige Foxhounds. Von der Zeichnung her anders als unsere Hunde, insgesamt bunt gemischt. 
Der zur Besichtigung frei gemachte Innenkennel machte einen wohnlichen Eindruck. Die Erhöhung ist mit vielen leeren Flaschen betoniert um eine Isolation gegen Kälte von unter zu haben. 
Im Turm durften wir die Kleiderkammer besichtigen. Alte Bilder an der Wand erinnerten an frühere Zeiten. In diesem Raum bereitete der Knecht die Kleidung für den Herren vor. Zeitweise schliefen sie sogar in diesen kleinen Zimmern. 
Besonders beeindruckt waren wir von der Vorstellung der Hunde, welche für die Hundeschau trainiert wurden. Wie Statuen stellte sie der Houndsman vor. Die Hunde sind voll und ganz auf ihn konzentriert. 
Auch den jüngsten Nachwuchs durften wir besichtigen. Interessant auch, das diese in einer Hundehütte im Außenbereich zu finden waren. 
Eine keine Koppel zwischen der Schafweide und dem Kennel. 
Zum Schluss wurde uns noch das Adlerpaar vorgestellt, dass eigens für die neue Jagd angeschafft wurde. Mit dem Adler darf nämlich noch gejagt werden. Es wurde uns berichtet, dass bei einer Jagd eine Schleppe gelegt wird. Die Hunde jagen auf der künstlichen Spur. Sollten Sie doch etwas finden werden sie zurückgepfiffen und der Adler gebracht. Dieser wird von seinem Betreuer mit dem Quad angefahren und auf das Wild (Hase oder Fuchs) angesetzt. Den alten Jagdreitern gefällt diese Methode natürlich gar nicht. 
Am Ende der Führung bewunderten wir noch die schöne Wetterfahne am Dach des Turmes. 
Endlich, Mittwoch 18.07.07. Alle brachen mit Freude auf zur Hundeschau. Als erstes zogen uns dann aber die Pferde in ihren Bann. Die Equipagen lieferten sich einem Wettbewerb. Ein Syncronspringen mit einigen Schwierigkeiten war zu überwinden. Teilweise richtig schöne Pferdetypen. 

Dann ging es weiter zum großen Zelt der Hunderassen. Alle nur denkbaren Hunderassen stellten sich den kritischen Augen der Richter. 
Teilweise wurden sie geführt und manchmal im Handwagen gefahren. Professionelle Hundeboxen dienten zum Aufenthalt zwischen den Prüfungen. 
Und auf dem ganzen Gelände sah man die Prachtstücke an der Hand ihrer Herrchen oder Frauchen. 
Uns zog es natürlich mehr zu unseren Rassen. Beagles und Harriers, Old English Foxhounds, Modern Foxhounds alles war geboten.

In dieser Halle fand ausschließlich die Vorstellung der Foxhounds statt. Am Vormittag nur Rüden, am Nachmittag nur Hündinnen. 
Auf der gegenüberliegenden Seite waren die Boxen der Foxhounds. 
Im hinteren Bereich der Halle standen die Houndsmans mit Equipage parat. Am Arm den Namen der Meute. An der Leine ein Prachtstück am anderen. 
Die Hunde wurden erst einzeln vorgestellt. Einmal im Lauf, einmal aufgestellt. Danach kamen alle in den Ring. Die Richter schickten nach und nach die "rausgewählten" Meuten aus den Ring bis schließlich noch die Sieger übrig blieben. Dieser Vorgang fand 10 Mal statt. Einzelhunde, Koppeln, und zwei Koppeln. Auf der großen Tafel im Hintergrund wurden die Ergebnisse festgehalten. 
Am Nachmittag liefen manche Houndsman mit zahlreichen Schleifen geschmückt herum. Die errungenen Schleifen wurden am Arm befestigt. 
Was besonders auffiel, das im großen Ring ausschließlich Modern Foxhounds vorgestellt wurden. Und wie hier auf dem Bild ersichtlich sind hier langhaarige Fox eingekreuzt worden. Auch sieht man wir professionell die Hunde aufgestellt werden. 
Zum Lunch trafen wir uns mittags im Zelt ein. 

Um 17.00 Uhr endete die Hundeschau und wir fuhren zum Flughafen. Mit 45 Minuten Verspätung starteten wir um 21.30 Uhr in Stanstand. Glücklich und zufrieden trafen wir wieder in Deutschland ein. 
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