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Schleppjagdverein von Bayern e.V.
gegründet 1986

Die Meute aus dem "Wittelsbacher Land"
Schirmherr: SKH Prinz Ludwig von Bayern

  Schwaiganger

  

17. Oktober 2007   Große Schleppjagd um Schwaiganger

 

Ein auserwähltes Feld von etwa sechzig Reiterinnen und Reitern fand sich an diesem wunderschönen Nachsommertag im Freien zum Jagdfrühstück ein. Die Jagdhornbläser umrahmten stimmungsvoll mit ihren Signalen. In Erwartung der anspruchsvollen Strecke ging es recht ruhig zu und man begab sich frühzeitig zum Satteln, um die Pferde gut vorbereitet in die Jagd zu bringen.

 

Nachdem sich Toni Wiedemann mit Equipage und Foxhoundmeute in den Kreis der Jagdreiterinnen und Jagdreiter begeben hatte, folgte die Begrüßung durch die Jagdherrschaft Dr. Eberhard Senckenberg, Landesstallmeister, und Josef Ettenhuber. Ettenhuber forderte die Jagdgesellschaft auf, innerhalb der Runs nicht zu überholen. Er wolle keine unschönen Bilder sehen wie im Vorjahr. Ein Geistlicher gab uns noch Gottes Segen mit auf den Weg.

Beim Abritt in das Jagdgelände konnte man die einmalig schöne Voralpenlandschaft mit Blick auf das Zugspitzmassiv genießen, bevor Toni Wiedemann die Meute auf die Schleppe anlegte. Neue Hindernisse waren uns avisiert worden, so um die  35 Sprünge und Gräben warteten auf Bewältigung.

Alles vom besten, jagdgerecht in die Landschaft platziert, die an sich schon ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Gelände aufweist.

Und so ging es bergauf und bergab, über die Hügelspitze und dann wieder im Wechsel vom hügeligen Gelände auf die weiten Wiesenflächen des Talgrundes. Der besondere Run, mit Wassereinsprung und einer Folge von unterschiedlichen Hindernissen, eines nach dem anderen und das um und über einen Hügel, war vor die Pause gelegt, so dass die Pferde mit voller Kraft die Anforderungen bewältigen konnten. 

Das Geläuf in Schwaiganger war in bestem Zustand, auch in den Auen an der Loisach. Der Wasserstand war günstig und so überquerten Hunde und Pferde gefahrlos die Loisach, wobei bei kleinen Pferden schon etwas Wasser in die Reitstiefel schwappte. Für das Jagdfeld war es besonders schön, die Hunde bei der Bewältigung der starken Strömung zu beobachten.

Auf dem Rückweg wäre noch ein steiler Wall zu erwähnen, nach dessen Überquerung ein breiter Holzstoß zum Sprung einlud.

Wohlbehalten und glücklich trafen wir uns auf der Wiese vor den schönen Gehöften der Gestütsanlage wieder. Das lodernde Feuer in unserer Mitte gab eine gute Stimmung ab. Die Hunde bekamen ihr wohlverdientes Curre´, wir saßen ab und dankten bei Übergabe des Bruches und des Meuteknopfes für diese einmalig schöne und anspruchsvolle Jagd.

Auf dem „Tanzboden“ wurden wir dann noch bestens beköstigt, mit Selbstgeschossenem aus der Jagd um das Gestüt und einer großen Getränkeauswahl für jeden Geschmack. Die Musik spielte auf.  In bester Stimmung ging es hoch her nach dieser großen Schleppjagd, die zudem völlig unfallfrei verlief.

 

Horst Fritscher

 Die schönen Bilder sind von der Fotoagentur Dill
info@fotoagentur-dill.die
www.fotoagentur-dill.de
Dort kann man in einer großen Auswahl aussuchen und bestellen.