Schleppjagd auf Gut Mattheshof am 1. November 2007 Dieses Jahr war Petrus den Schleppjägern auf Gut Mattheshof wohl gesonnen. Im Gegensatz zu dem Schnee vom letzten Jahr hatte er der Jagdherrschaft quasi als Entschädigung optimale Bedingungen für diesen Tag geschenkt: Der Himmel blau, das Geläuf über die Wiesenstrecken von Kreuth ideal, kühl war es auch und so konnten Hunde , Reiter und Zuschauer einem sportlichen Jagdtag entgegen sehen Die Strecke war von dem Team um Bruno Six und Ralph Kuhlmann bestens präpariert. Fünf Runs mit 40 Sprüngen für das erste Feld und 29 Sprüngen für das zweite Feld waren vorbereitet, so dass alle Jagdreiter auf ihre Kosten kamen . Unter der tatkräftigen Mithilfe von Gabor Becker wurde eine Strecke präpariert, die nichts zu wünschen übrig ließ. Mit reichlich Herbstlaub liebevoll dekorierte Sprünge, über Gräben, Hecken, Bürsten, Wasserein- und –aussprünge , breite, einladende Jagdsprünge, die von den Pferden gerne angenommen wurden – so machte Jagdreiten auch dieses Jahr wieder richtig Spaß. 39 Reiter waren der Einladung gefolgt, und eine besondere Freude war es der Jagdherrschaft , Freunde aus dem Rheinisch Westfälischen Schleppjagdverein begrüßen zu können  Bei der Begrüßung wurde besonders darauf hingewiesen, dass in drei Feldern geritten wurde, zwei springende und ein nicht springendes Feld. Die Felder waren gleichmäßig besetzt, und das Nichtspringerfeld eine eigene unter dem Master Andrea Becker hatte mit eigener Streckenführung den Genuss, ständig die Hunde die Springenden Felder bei der „Arbeit“ beobachten zu können. Begleitet wurde die Jagd von den Bläsern der Jagdhornbläsergruppe Sankt Hubertus Schwandorf die Zuschauer und Reiter mit jagdgerechten Signalen super begleiteten. Manfred Kurmis führte die Zuschauer die fast die gesamte Strecke und damit auch alle Sprünge einsehen konnten. Eine angenehme Überraschung für alle war der für kalte Stunden vorbereitete Glühwein nach dem dritten Run, der die Felder zu einem nicht geplanten Stopp verführte. Die Hunde: Jagdherr Ralph Kuhlmann hatte schlaflose Nächte wegen einer optimalen Schleppenvorbereitung verbracht, sollten doch Zuschauer, Felder und Hunde ihren Spaß bei der Jagd haben Nachdem Toni Wiedemann und seine Frau Sissi die Strecke ohne Beanstandung abgenommen hatten, ging es ans Werk. Schon im ersten Run überliefen die Hunde die Schleppe nahmen die Witterung wieder auf und arbeiteten danach zuverlässig vom ersten bis zum letzten Run die vorbereiteten Schleppen aus. Durch die geschickt geschleppten Haken kamen die Felder immer wieder an die Hunde heran, und es war eine Freude, diese bei der Arbeit zu beobachten – Dank an Toni und seine Equipage. Den letzten Run ritt dann das Nichtspringerfeld hinter den Hunden und da bis auf ein paar Stolperer alle munter und mit dem bereits bekannten breiten „Grinsen“ glücklich nach einem erfolgreichen Jagdtag wieder „zu Hause“ ankamen, stand einem fröhlichen Halali nichts mehr im Wege  Der Dank der Jagdherrschaft galt allen Teilnehmern für diszipliniertes Reiten. Bevor Toni Wiedemann die Jagdknöpfe verteilte, gab er mit seinem unnachahmlichen ‚Horrido’ sowie dem Ruf: „Packen wir’s an, die Hunde voran, Bayern Pack ran“ das Curée frei Das Jagdessen fand anschließend, wie schon vor der Jagd die Begrüßung, im Gut Mattheshof statt, dessen Gastronomie unter der Führung des Chefs Thomas Filler bei einem köstlichen Schweinsbraten und dem einen oder anderen anregenden Getränk dazu angetan war, das Erlebte noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Die Bilder zur Jagd wurden dankenswerter Weise von Jutta Bauernschmitt gemacht und können bei ihr unter www.juttabauernschmitt.de eingesehen und bestellt werden. Ein Film wurde von Hubertus Hermann gedreht. Ein Link wird dazu in den nächsten Tagen ergänzt, so dass man dieses Werk dann auch bestellen kann. |