22. Sept. 2007: Dinkelsbühler Schleppjagd Die Jagdgemeinschaft Dinkelsbühl und die Jagdherrschaft Marianne und Robert Krauß sowie der Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer luden herzlich zur Dinkelsbühler Schleppjagd und die Jagdbegeisterten strömten herbei. An die achtzig Pferde wurden gezählt. 
Alles war bestens organisiert und lief wie am Schnürchen. Die Jagdleitung Hellmut Lang, Robert Krauß und Erich Winter mit Ihren Frauen und weiteren Helfern sorgten dafür. Insbesondere die Equipage wurde bevorzugt bedient, wie dies bei anderen Jagden auch Selbstverständlichkeit sein sollte. 
Das herrliche Sommerwetter erlaubte das Jagdfrühstück im Freien. Sektempfang, Weißwurst und Leberkäs, Kuchen und Kaffee, Getränke, alles zur Wahl. Dann der Gang durch die herrliche Altstadt zum Rathaus, zum Empfang beim Oberbürgermeister im historischen Saal. 




Auf all unseren Wegen begleiteten uns die Reiterlichen Jagdhornbläser Dinkelsbühl und die Ellwanger Jagdhornbläser nicht nur mit den Jagdsignalen, sondern auch mit schönen Weisen. 
Das Wohlgefühl hatte auch Toni Wiedemann ergriffen und er begrüßte mit launigen Worten und passenden Zitaten die Veranstalter und die Jagdgesellschaft. Nach dem charmant kredenztem Bügeltrunk zogen wir durch die romantische Altstadt und hinaus vor die Tore mit „die Hunde voran, packen wir´s an, Bayern Pack ran“ ging es auf die etwa 20 km lange Jagdstrecke. 

Weite Wiesenflächen breiteten sich vor uns aus in leicht hügeliger Landschaft, begrenzt von Buschreihen und Baumgruppen und das besondere Schmankerl: durchzogen von gewachsenen Gräben, fest begrünt und gut einsehbar für Pferd und Reiter. Besonders gut zu bewältigen, wenn rechtzeitig vor dem Graben ein Hindernis stand und die Aufmerksamkeit für Kommendes erhöhte. 
16 Gräben sollen es gewesen sein und etwa das Doppelte an Hindernissen. Nicht für alle eine leichte Aufgabe und so tauchten immer wieder Pferde ohne Reiter auf, besonders nach den Gräben. Vielleicht hatte nicht jeder seine Hausaufgaben gemacht oder keine Möglichkeiten im heimischen Gelände, Gräben zu trainieren. Die Hindernisse waren großteils außerordentlich breit und klotzig angelegt und so auch bei diesem großen Jagdfeld ohne Stau und Gedrängel zu überwinden. Die Veranstalter hatten hier ihr Bestes gegeben und bei den zehn langen Runs auch eine Pause mit reichlichem Buffett angeboten. 

Ein besonders Lob der Zuschauerführung mit mehreren Bussen. Sind es doch überwiegend die stillen Helfer der Jagdreiter und Jagdreiterinnen, die die Jagd begleiten hier wirklich viel zu sehen bekamen. 
So zogen wir glücklich und zufrieden zurück durch die Altstadt, ein Gebäude schöner als das andere, und fanden uns auf der Inselwiese wieder. 


Toni Wiedemann dankte den Veranstaltern für ihre große Leistung und dem Jagdfeld für den guten Ritt. Die Hunde bekamen ihre Belohnung (Rinderpansen) und uns erwarte ein reichliches und gut zubereitetes Jagdessen. 

Wer nicht „heim“ musste vergnügte sich anschließend noch ausgiebig bei Musik und Tanz im „Wilden Mann“. Eine Jagd zum Wiederkommen! Horst Fritscher Olaf Ulrich hat wieder viele schöne Springbilder und Fotos von jagdlichen Eindrücken gemacht. Diese kann man einzeln oder als CD bestellen olaf.ulrich@onlinehome.de Tel. 0162-8073778 |