3. Okt. 2007: Schleppjagd Deggendorf mit Jagdherrschaft Heidt Nachdem sich eine Jagdgesellschaft aus Ostbayern auf den weiten Weg nach Dinkelsbühl aufgemacht hatte, revanchierten sich Helmut Lang und Begleitung mit einer langen Reise nach Deggendorf. Viele einheimische Jagdteilnehmer sorgten dafür, dass die charmante Jagdherrin Kerstin Heidt ein großes Jagdfeld begrüßen konnte. 55 Pferde wurden gezählt. Das schwülwarme Wetter setzte allen zu, wurde aber von den Hunden und Pferden gut gemeistert.  In der Reithalle wurden wir von Frau Heidt und Ihren Helfern freundlich empfangen mit Sekt und einem großen Jagdfrühstück. Abends gab es dann ein überaus reichliches und wohlschmeckendes Jagdbufett, sodaß wir das traditionelle Entenessen verschmerzen konnten.  Statt der früher etwas dürftigen Hindernisse wurden wir von respektablen und jagdgerechten Sprüngen überrascht. Meist dreiteilig, in der Mitte anspruchvoll z.B. als Bank mit hoher Lehne oder Milchbank mit Tiefe und auf beiden Seiten eingerahmt mit Bürsten und Schrägsprüngen, über die sich die Pferde besonders gern und gefahrlos fliegen lassen, wie man auf den Bildern sehen kann. Viele zollten Respekt und zogen rechts und links vorbei, während sich die engagierten Jagdreiter über die Anforderungen freuten. Die Hindernisse sind nun den Gräben ebenbürtig. Besonders schön wieder die naturgeschützten Flächen. Ein Schilfgürtel mit „Kaminputzern“ wurde gesichtet. Damit könnte man die hohen Vasen von halb Bayern versorgen. Norbert Steinbeißer hat sich seit längerem als „Fieldmaster“ empfohlen und führte hier bei seinem „Heimspiel“ das Feld mit Einsatz und Freude immer wieder an die Foxhoundmeute, was sich in den Weiten der Donauauen auch anbot. So konnte man die Hunde, die von Toni Wiedemann wieder bestens vorgestellt wurden, besonders gut bei ihrer Arbeit beobachten. Norbert griff auch bei der Unsitte des Nichtspringerfeldes, das Jagdfeld von hinten im Renngalopp aufzurollen und in unreiterlicher Weise neben den Hindernissen zu überholen, durch, was wir ihm hoch anrechnen.  Die Gäste wurden wieder mit einem großen Bus an die Schleppjagd geführt und konnten vom Hochwasserdamm aus die Jagd bestens überblicken  Musikalisch begleitet wurde die Jagd von den „Ulrichsberger Jagdhornbläsern“. Ein Ohrenschmaus, den man nicht überall zu hören bekommt. Vor, während und nach der Schleppjagd war ein Teil des Jagdfeldes bei Filmaufnahmen mit Uschi Glas beschäftigt, was für die Flexibilität der Jagdreiter und Jagdreiterinnen spricht. (Eigene Seite) Horst Fritscher Hier noch ein Hinweis. Die Jagd wurde von der Profifotografin Jutta Bauernschmitt begleitet. Sie hat ganz tolle Aufnahmen beim Springen, beim Stelldichein usw. gemacht. Diese kann man auf Ihrer Homepage www.juttabauernschmitt.de ansehen. Wer welche bestellen will kann das unter tierfotos@ad.com tun. Übrigens sind Bilder von Ihr von anderen Veranstaltungen unter www.tierfoto.org zu bewundern. Hier ein paar Exemplare als Vorgeschmack: 





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